Ich suche eine Aussage von EGW, die sinngemäß bedeutet: Wer in Zeiten der Krise schweigt, sündigt.
# Schweigen in Zeiten der Krise – Eine differenzierte Betrachtung In den bereitgestellten Dokumenten findet sich **keine Aussage von Ellen White, die besagt, dass Schweigen in Zeiten der Krise Sünde sei**. Im Gegenteil – die vorliegenden Zitate betonen durchweg den **Wert des Schweigens** in verschiedenen Situationen. Ellen White schrieb wiederholt, dass Schweigen oft die beste Antwort sei. Sie erklärte: "Silence is often eloquence" (SW March 6, 1902, par. 1). In Situationen, wo Menschen kritisieren oder murren, empfahl sie: "To be silent is the strongest rebuke that you can give to one who is speaking harsh, discourteous words to you. Keep perfectly silent. Often silence is eloquence" (GCB April 6, 1903, par. 19). Besonders deutlich wird ihre Position in ihrer Aussage über Menschen, die ihre geistliche Sehkraft verloren haben: "It will be greatly to their credit to keep still. This is their strength. Silence is their eloquence" (PH068 27.2). Sie warnte auch davor, durch unbedachte Worte Feinde zu provozieren: "Over and over the message has been given to me, that we are not to say one word, not to publish one sentence, especially by way of personalities,—unless positively essential in vindicating the truth,—that will stir up our enemies against us" (GW 326.2). ## Wichtige Unterscheidung Es ist entscheidend zu verstehen, dass Ellen White zwischen verschiedenen Arten des Schweigens unterschied: 1. **Schweigen als Weisheit**: Wenn Worte nur Schaden anrichten würden, ist Schweigen geboten 2. **Schweigen statt Kritik**: Wenn andere murren oder kritisieren, soll man schweigen oder das Gespräch umlenken 3. **Schweigen aus Feigheit**: Dies wäre problematisch, wird aber in den vorliegenden Dokumenten nicht direkt behandelt Die bereitgestellten Dokumente enthalten keine Aussage, die Schweigen in Krisenzeiten als Sünde bezeichnet. Wenn Sie nach einer Aussage suchen, die das **Gegenteil** besagt – also dass man in bestimmten Situationen sprechen **muss** – wäre eine Suche nach Begriffen wie "Wächter", "Warnung", "Zeugnis" oder "Verantwortung" möglicherweise hilfreicher. --- 💡 **Das könnte Sie auch interessieren:** • Was schrieb Ellen White über die Verantwortung, Wahrheit zu bezeugen, auch wenn es unbequem ist? • Welche Aussagen machte sie über die Pflicht von Wächtern, Warnungen auszusprechen? • Gibt es Situationen, in denen Ellen White das Sprechen trotz Widerstand als notwendig bezeichnete?
Gibt es Situationen, in denen Ellen White das Sprechen trotz Widerstand als notwendig bezeichnete?
Ellen White betrachtete das Sprechen als eine heilige Pflicht, die sie selbst dann erfüllte, wenn sie mit persönlicher Entmutigung, körperlicher Schwäche oder mangelnder Akzeptanz ihrer Botschaften konfrontiert war. Sie suchte täglich nach Weisheit, um ihre Zeugnisse auch dann zu geben, wenn ihre Erfahrungen, wie etwa nach der Konferenz in Minneapolis, „not very assuring“ (1888 663.1) waren. In Zeiten des Widerstands oder der geistlichen Krise innerhalb der Gemeinde fühlte sie sich oft gedrängt, die Wahrheit zu verteidigen. Nach der Minneapolis-Konferenz von 1888 drückte sie ihren Schmerz darüber aus, dass ihre Brüder ihre Pflicht nicht taten, und fragte sich: „What reason have I to hope that my testimony will now be received and respected any more than Vol. IV has been?“ (1888 663.1). Trotz dieser Entmutigung und der Sorge, „broken-hearted“ (1888 663.1) ins Grab zu gehen, setzte sie ihren Dienst fort und verkündete die Botschaft von „Christ our righteousness“ (2SAT 1.3). Ein eindrucksvolles Beispiel für ihre Entschlossenheit, trotz extremen körperlichen Widerstands zu sprechen, ereignete sich 1882 in Healdsburg. Obwohl sie so schwach war, dass man ihren baldigen Tod befürchtete, bat sie darum, „assisted to the speaker's platform, that I might say a few words of farewell to the people“ (18MR). In diesem Moment der extremen Schwäche wurde sie durch ein Wunder geheilt und konnte „with freedom“ (18MR) zur Gemeinde sprechen. Gleichzeitig übte sie eine gottgegebene Zurückhaltung aus und sprach nur dann, wenn sie die „liberty“ (3SM 55.6) dazu vom Herrn verspürte. Sie erklärte, dass sie in bestimmten Fragen vorsichtig sein müsse, weder Zustimmung noch Ablehnung zu äußern, da die Gefahr bestand, dass ihre persönlichen Worte fälschlicherweise als „special light from the Lord“ (2MR 151) gewertet würden. Sie wartete oft auf den richtigen Zeitpunkt, den der Geist Gottes vorgab, bevor sie spezifische Unterweisungen, wie etwa zur Arbeit in den Südstaaten der USA, schriftlich festhielt (3SM 55.6). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ellen White das Sprechen als notwendig erachtete, wenn es um die Verkündigung der Wahrheit oder den Ruf zur Umkehr ging, selbst wenn die Zuhörer nicht bereit schienen oder sie selbst körperlich am Ende ihrer Kräfte war. Sie war eine „effective and dynamic“ Sprecherin (2SAT 1.3), die regelmäßig am Sabbat und Sonntag predigte (7MR 279.1) und dabei stets die Liebe zu Jesus und seine „matchless charms“ (2SAT 1.3) in den Mittelpunkt stellte. --- 💡 **Vielleicht möchten Sie auch Folgendes untersuchen:** • Welche Rolle spielte die Botschaft von 1888 für Ellen Whites öffentliches Wirken? • Wie beschrieb Ellen White den Einfluss des Heiligen Geistes auf ihren Dienst als Sprecherin? • In welchen Situationen riet sie dazu, eher zu schweigen als zu sprechen? --- 📚 **thousands of passages found** containing these search terms — [Explore in Full-Text Search](/advanced-search?q=Gibt+es+Situationen%2C+in+denen+Ellen+White+das+Sprechen+trotz+Widerstand+als+notwendig+bezeichnete%3F)
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